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Nachdem der in die Jahre gekommene Vorgänger ausgedient hat, wird der neue Kunstbus ab sofort durch Stade und Umgebung rollen. Die Grafik und das Design für den neuen Kunstbus hat Dirk Behrens gemeinsam mit Hannes Wilke entwickelt. Zu sehen sind auf dem Bus stark abgewandelte Portraits aus der Kunstgeschichte und eigene Kreationen. Die Köpfe sollen das Interesse an Kunst wecken und wurden in moderner Sachlichkeit gestaltet. Keinesfalls sollen die Außenportraits in Konkurrenz mit den ausgestellten Werken im Bus treten. Einen tollen Raum für Fahrgäste und für Aussteller zu bieten ist Sinn und Zweck des Kunstbusses. Anfragen und Anregungen für weitere Ausstellungen im Kunstbus nimmt die KVG unter dem Menüpunkt Kontakt entgegen. Zurzeit ist die Ausstellung von Dorota Albers im Kunstbus ausgestellt.Hierzu folgender Text zur Information: Dorota Albers 10.4. 2012 Ende Februar 2012 habe ich den KVG-Kunstbus besichtigt und für die Ausstellungsvorbereitung fotografiert. Die leuchtend grüne Farbe der Haltestangen hat mich dazu verleitet, diese Farbe in meinen extra für die Ausstellung im Bus konzipierten Arbeiten aufzunehmen. Eine Melange von Grün, Weiß und Rosa bestimmt jahreszeitenbezogen die Motive der Ausstellung. Dabei spiele ich auch deutlich auf einen der Frühlingsboten, die Blüte der japanischen Kirsche (japanisch: Sakura), an. Dieses Thema habe ich bereits 2006 aufgegriffen. Die üppige Blüte der japanischen Kirschbäume, die in großer Zahl die Hauptstraße meines Wohnortes Apensen zieren, löst in mir immer wieder eine tiefe Freude über dies immer wiederkehrende und in der norddeutschen Umgebung etwas exotisch wirkende Naturereignis aus. In meiner künstlerischen Umsetzung versuche ich die Kompliziertheit der Blütenformen mit einer, besonders auch in der japanischen Kultur bevorzugten, einfachen Formensprache umzusetzen. Meine Vorliebe für klare, geometrische Formen drückt sich z.B. in den quadratischen Blüten aus. Ziel meiner Materialwahl und der künstlerischen Umsetzung war es, die Leichtigkeit, Luftigkeit und den Duft der Frühlingsnatur auszudrücken. Meine Intention im Kunstbus-Projekt ist es, bei den Fahrgästen ähnliche Gefühle zu erzeugen. Die dreidimensional gestalteten Motive sind schräg über den Köpfen der Fahrgäste auf der gesamten Buslänge, jeweils 7-mal pro Seite verteilt. Der Begriff „Sakura“ steht in Japan für Aufbruch und Schönheit, aber auch für Vergänglichkeit. Daher nehme ich zusätzlich in den ausgestellten Werken auch den Begriff der Vergänglichkeit auf. Die Vergänglichkeit drückt sich sicher auch besonders für die Menschen der norddeutschen und wassergeprägten Hansestadt Stade im gezeitenbeeinflussten „Auf und Ab“ des Wassers (Fluss und Meer) aus. Dafür bietet sich im Bus eine Ausstellungsvorrichtung für zwei DIN-A2-Formate an. In Plakatform zeige ich hier die Problematik der bedrohten Artenvielfalt an den Beispielen des UNESCO–Weltnaturerbes Wattenmeer und der wirtschaftlichen Nutzung der Meere. Diese Plakate sind Collagen aus Fotos meiner themenbezogenen Arbeiten und aus Biologie-Lehrmaterialen (Projektionsfolie). Die A3-Darstellungen zeigen Fragmente meine Rauminstallationen aus dem Jahr 2003 mit dem Namen „Wonderful New World“ (Produktionsstätte der genmanipulierten Auster A.45 aus Porzellan) und aus dem Jahr 2005 "GEPRÜFT NACH DIN 5004 3. 1B" (Meeresfauna). Im Normalfall nutze ich konsequent meine ganz spezielle und im norddeutschen Raum einzigartige künstlerische Arbeitsweise, in der ich Porzellan mit diversen anderen Materialien experimentell verknüpfe. Im Kunst-Bus habe ich aus Sicherheitsgründen leider auf den Werkstoff Porzellan verzichten müssen! Mehr dazu unter: www.dorota-albers-art.de und hier. Geschichte des Kunstbusses![]() Kunst im Bus.Unter diesem Motto rollt ab März 2000 der moderne Kunstbus durch Stade und Umgebung. Kunst begreifbar, (an)fassbar zu machen und in den öffentlichen Raum zu stellen, ist Ziel dieser für Stade und wohl darüber hinaus einmaligen Zusammenarbeit zwischen der KVG und Künstlern. Kunst-Ausstellungen im Bus sind das „ etwas andere Erlebnis“ für die Fahrgäste der KVG und eine Herausforderung für die beteiligten Künstler/innen, sich dieser Herausforderung zu stellen. Im März 2000 fing es an mit sechs Künstlern, die sich mit ihren Arbeiten intensiv auf den Kunstbus vorbereitet haben, für jeweils vier Wochen ihre Werke im Bus präsentieren Die Künster der „ ersten Stunde“ waren: Minke Havemann, Harald Eckert, Barbara Uebel, Dirk Behrens, Eva-Maria Jensch und Herbert Eggert. In einem modernen KVG – Niederflurbus der ganz jungen Generation wurden Ausstellungsflächen geschaffen, u.a. Sitzplätze entfernt und Sockel und Rahmen installiert, um den Kunstwerken den gebührenden Raum zu geben. Den Abschluss bildete eine große Finissage in der KVG – Reinigungshalle und damit war auch die Idee zu der jährlich stattfindenen Kunstausstellung in der KVG geboren. Die Kunstausstellung findet jeweils am 1. Advent in der KVG – Betrieb Stade von 11.00 bis 17.00 Uhr statt. An diesem Tag stellen Maler und Bildhauer und jeweils ein Gast, wie z.B. die Waldorfschule oder die Grundschule Pestalozzi oder die Malgruppe“ Die Schwinger“ ihre Kunstwerke aus. Die Einladung der jeweiligen Kunstausstellung sehen Sie unter dem Link: Kunstausstellung Die nächste Einladung wird rechtzeitig ausgetauscht. Interessenten könne gerne ihre Adresse eingeben, damit wir eine Einladung zuschicken können. Selbstverständlich kann jeder Interessent auch ohne Einladung zu der Ausstelllung kommen. Der Kunstbus rollt jedoch das ganze Jahr mit Kunstwerken durch Stade und Umgebung. Verschiedenste Künstler haben in den letzten Jahren ihre Objekte quasi „ auf die Straße“ geworfen. Hier jetzt eine Auswahl der Aktionen: 40 Jahre Fluxus – PerformancefestivalWährend der Busfahrten wurde aus Büchern von der Schriftstellerin Frederieke Frei und der Schauspielerin Isis Chi Gambatté gelesen. Außerdem fand ein Fluxusgottesdienst im Bus mit Herrn Pastor Dr. Ekkehard Heise statt. Das Leuch im Kunstbus der KVGLaternen, die in der Klasse 1a der Stader Pestalozzi-Grundschule nach einer poetischen Textvorlage gestaltet wurde, zeigte die KVG in ihrer adventlichen Kunstausstellung 2002. Der KVG – Kunstbus wurde mit den leuchtend farbig gestalteten Entwürfen bestückt um Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen. Hölzerne Fahrgäste widersetzen sichFast hätte die vom Holzbildhauer Hans-Jörg Bengel geschaffene Figurengruppe aus Gründen der Fahrgastsicherheit nicht mitfahren ürfen. Doch es fand sich eine Lösung: Glasscheiben schützen Kund und Fahrgäste voreinander. „Rush – Hour“ nannte Herr Bengel seine Figurengruppe und dazu gehören auch noch elf Farbfotos, die die Skulpturengruppe aus grob bearbeitetem und ebenfalls nicht zimperlich mit Acrylfarben coloriertem Fichtenholz in Deteil zeigen. In die Bilder hat Bengel mit gewollten Unschärfen Bewegung gebracht. Die Farben und Formspiele sind eine spannende Augenweide. Autogrammstunde Jonas Kötz auf der Regionalmesse auf dem KVG StandJonas Kötz stellte für die Ausstellung im KVG – Bus das unveröffentliche Original eines PIXI – Buches zur Verfügung. Außerdem stellte er seine Holzfiguren aus: Lustige, bescheidene, kleine Kerle – mit dem gewissen Ausdruck. Kinder malen Künstlern nach.Kurz vor den Sommerferien wurde der Kunstbus mit einfallsreichen und bunten Bildern von Kindern der 2. Klasse aus der Grundscule am Burggraben bestückt. Der Nachwuchs findet auch immer wieder gerne einen Platz in unserem Kunstbus. Moorimpressionen im Herbst 2003Der Kunstbus der KVG Stade fuhr mit Aquarellen. Die Bilder von Beate Biebricher bestechen durch intensive Farben und lebendige Formen. Der Betrachter wird in seine eigene Innenwelt geführt und der Phantasie unbegrenzte Möglichkeiten eröffnet. Im Internet sind die Bilder unter www.beatebiebricher.de zu sehen „Die Schwinger“ eine Malgruppe der Schwinge Werkstätten StadeEs haben sich geistig oder mehrfach behinderte Menschen unter der Leitung von Beate Gehring gefunden, um unter sensibler Anleitung mit Hilfe von Stiften und Kreiden, Acryl, Dispersions – und Pastellfarben ihre künstlerischen Fähigkeiten und dabei auch Unbekanntes von sich selbst zu entdecken. Geradezu unglaublich gute Arbeiten sind dabei herausgekommen. Die Ausstellung war sehr erfolgreich. Karikaturen und Portraitzeichnung im Kunstbus Der Stader Künstler Peter Kruse stellt der Öffentlichkeit Die Bibel im Kunstbus Es sind Kunstdrucke aus verschiedenen Bibelausgaben, die überwiegend einen Bezug zu unserer Region haben zu sehen. Unsere Bilder dürfen in den Kunstbus Im Waldorfkindergarten in Stade wird viel und gerne gemalt. Jetzt dürfen die Bilder der Vorschulkinder sogar in den Kunstbus. Erfolgreich mit digitaler Grafik Pascal Heußner setzt seine Ideen auch im KVG – Kunstbus um. Schüler der Friedrich Fröbel Schule Was bewegt Kinder und Jugendliche in der heutigen Zeit. Darüber können sich die Fahrgäste anhand der gemalten Bilder informieren. Die „Stader UUl“ und ihre seltsamen Augen Wegschauen ist nicht, seit die „Stader Uul“ Matthias Langer mit seinen Fotografien den Kunstbus der KVG bestückt hat. Die Verfremdung der Augen wurde mit Hilfe von Doppelbelichtungen erreicht. Kunstausstellung![]() Kunstausstellung bei der KVGIm März 2000 gab Landrat Günter Armonat den Startschuss für den Kunstbus. Dirk Behrens, Harald Eckert, Herbert Eggert, Minke Havemann, Eva Maria Jensch und Barbara Uebel (die sechs „Stammkünstler“) stellten bis zum Ende des Jahres 2000 ihre Werke im Bus aus. Die Idee des Kunstbusses, der die Kunst quasi auf die Straße mitnimmt, kam von Herrn Egon Ahrens (damals Betriebsleiter KVG Stade) und Herrn Kurt Christophersen vom Stader Tageblatt. Den Abschluss bildete eine Finissage am 1. Advent 2000 in der Reinigungshalle der KVG. Diese Finissage war der Anfang der nun jeweils am 1. Advent folgenden Kunstausstellungen. Der Stamm der Künstler blieb in den Jahren für die Organisation der Ausstellungen erhalten. Bei den Ausstellungen jedoch, verzichteten jedes Jahr von diesem Stamm 2 – 4 Künstler ihre Werke auszustellen und überließen den Platz anderen Künstlern aus der Region. Ab 2002 übernahm Katharina Braun-Müller die Organisation. Der Ablauf der Organisation blieb in den vergangenen Jahren immer derselbe. Künstler können sich für die Ausstellung bewerben. Der Künstlerstamm und Frau Braun-Müller beraten über die Teilnahme und ob die Werke in die Ausstellung passen würden. Es sind immer 6 Künstler, die ausstellen. In der kleinen Halle nebenan findet immer eine Ausstellung von diversen Schulen, Kindergärten oder sozialen Einrichtungen statt. Einladungskarten werden rechtzeitig an Kunstinteressierte verschickt. Plakate an öffentlichen Stellen aufgehängt, Werbung in Zeitungen gestartet. Den Besuchern werden kalte und warme Getränke und weihnachtliche Schleckereien und Schmalzbrote serviert. Alles wird immer von kleinen Musikgruppen untermalt. Traditioneller oder moderner Jazz, Kaffeehausmusik oder Folk. TeilnehmerFolgende Künstler haben bis jetzt an der Kunstaustellung teilgenommen:Barbara Uebel Herbert Eggers Minke Havemann Harald Eckert Eva Marian Jensch Dirk Behrens Mike Behrens Hansjörg Bengel Barbara Lorenz-Höfer Prof. Franz Winzentsen Sarah Burkhardt Kristof Meyer Marlene Apmann Michael Järnecke Monika Linnert Uwe Schaffrath Dorota Albers Jan Amelung Christian Goldberg Imke Korth-Sander Tetsche Thomas Werner Peter Kruse Patricia Carstens Mathias Langer Wolf-Rüdiger Marunde Ragna Reusch-Klinkenberg Ingeborg Dammann-Arndt Heidi König Kontakt
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